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03.01.2018
St. Bartholomäus

Abschlussgottesdienst – (k)ein Grund zum Feiern!?

„In jedem Ende steckt ein Neubeginn“ - kein anderer Sinnspruch passt so gut zum Abschlussgottesdienst, den die Gemeinde am dritten Adventssonntag in St. Bartholomäus feierte.


Denn ab dem 1. Januar 2018 besteht St. Bartholomäus weiter, allerdings als eine der fünf Gemeinden der neuen Pfarrei Sankt Margareta. "Wir feiern daher bewusst keinen Abschied, weil mit dem Abschluss auch gleichzeitig ein neuer Anfang verbunden ist", betonte Gemeindereferent Martin Roßbach auch bei seinen einführenden Worten während des Gottesdienstes.

   

 

Der Kirchenchor "Cäcilia" sorgte für einen feierlichen Rahmen - angemessen, denn schließlich wurde das Ende einer Pfarrei an diesem Tag begangen, deren Gründung auf das Jahr 1888 datiert wird. Nachdem Martin Roßbach die Historie von
St. Bartholomäus kurz umrissen hatte, wurden von den Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte der vergangenen Legislaturperioden entscheidende Symbole der ehemaligen Pfarrei zum Altar - und damit auch vor Gott - gebracht: Dr. Wilhelm Platz trug das Siegel, Markus Gaube die Osterkerze, Jutta Merz das Protokollbuch, Christa Schleich die letzte Ausgabe des "Aktuell", Eva von Janta die Gründungsvereinbarung der neuen Pfarrei Sankt Margareta und Catrin Schwalbach das Taufbuch, das sie am Ende des Gottesdienstes gemeinsam mit Pfarrer Martin Sauer offiziell schloss.

   

   

Dass der Abschluss der Pfarrei aber am lebendigen Gemeindeleben nichts ändert, das zeigte sich bereits beim anschließenden Empfang im Pfarrgemeindezentrum. Bei Sekt und Würstchen kamen die Gemeindemitglieder ins Gespräch und schauten sich eine Diashow mit Impressionen des Gemeindelebens der vergangenen Jahrzehnte an. Die Gäste schwelgten in Erinnerung, gleichzeitig sorgten die Bilder für den ein oder anderen Lacher - schließlich erkannten sich die Gemeindemitglieder immer wieder selbst oder andere der Anwesenden. Klar wurde in diesem Moment auch: Die Menschen in St. Bartholomäus bilden eine lebendige Gemeinschaft und es liegt an jedem einzelnen, das auch nach dem 31. Dezember 2017 unbeirrt fortzuführen.

Mariana Kuhn